Geschichte



Entstehung und Entwicklung

Das Unternehmen wurde im Jahre 1950 als Teil der Tatra Kopřivnice gegründet. Als erstes Produkt verließ der Bagger Skoda D 500 im Jahr 1954 unser Werk. Die Produktion war hauptsächlich auf Baumaschinen und Rüstungsgüter ausgerichtet. Am 1. Januar 1955 wurde das Unternehmen – mit Genehmigung des tschechoslowakischen Ministers für Maschinenbau – eigenständig; der Name „Podpolianske strojárne“ (PPS) entstand.

Produkte und Wandlung der Firma:

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50-er Jahre

1954 – Das erste Produkt – Bagger Škoda D 500.

1955 – Inbetriebnahme der Produktionshalle Nr. 3 (22.000 m2).

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1958 – Errichtung eines Entwicklungszentrums und einer Prototypenwerkstatt, in welcher der neue Bagger D 031k entsteht. Mit dem Beginn der Produktion des gepanzerten Mannschaftswagens OT 810 erweitert sich das Lieferprogramm auf Baumaschinen und Rüstungsgüter.

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60-er Jahre

1960 – Die Firma bringt den hydraulischen Drehlader HON 050 auf den Markt. Mit mehreren Modifikationen (HON 051 und HON 053) wird er zum meistverkauften Produkt der Marke PPS und wird bis 1974 produziert.

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1962 – Die Produktion des gepanzerten Mannschaftswagens OT 62 wird aufgenommen. Er wird schnell zu einem sehr geschätzten und erfolgreichen Exportartikel.
1966 – Produktionsbeginn des Teleskopbaggers SATUR 035k mit einer revolutionären Technologie auf dem Baumaschinenmarkt.

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70-er Jahre

1970 – Eine Neuentwicklung von PPS, der Radlader UNC 151, wird im Marktsegment der Baumaschinen vorgestellt. Im Bereich der Rüstungsindustrie beginnt die Produktion des Panzerfahrzeuges BVP-1. Diese Panzer zählen zu den besten der Welt und sind in ihrer Kategorie noch heute technologisch konkurrenzfähig.

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1974 – Vorstellung des Radladers UN 050 in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Entwicklungsinstitut in Zvolen. Dieser Lader wird in unterschiedlichen Modifikationen bis 1995 hergestellt. Es werden mehr als 30.000 Stück verkauft. Zweifellos ein einmaliger Absatzrekord im Bereich der Baumaschinen.

1978 – „Podpolianske strojárne Detva“ wird zu „Závody ťažkého strojárstva, š.p. Detva“ umbenannt.

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80-er Jahre

1980 – Produktionsbeginn des großen Radladers UNC 200, dessen Modifikation UNC 201 bis 1998 produziert wird. Erstmaliger Einsatz von Industrierobotern (OJ 10) und Schweißmanipulatoren (OM).

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1989 – Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit HANOMAG AG Hannover, Deutschland. Dies kann als Wendepunkt für die gegenwärtige strategische Ausrichtung der PPS Group AG betrachtet werden, nunmehr als ein Partner weltweit renommierter Erstausrüster (OEM).

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90-er Jahre

1990 – Lizenzvertrag mit der italienischen Firma CESAB Spa Bologna über die Produktion von Gabelstaplern. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Firma CET Salt Lake City aufgebaut, um gemeinsam eine neue Serie von Radladern zu entwickeln (CET).

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1990 – 1991 – Die Gesellschaft tritt wieder unter dem Namen Podpolianske strojarne Detva – PPS Detva auf. Umstellung auf Produkte der Rüstungsindustrie und die damit verbunde Ausdehnung des Produktportfolios auf Radlader und Knicklader, wie den Detvan 500, Detvan 650 und Detvan 850. Erweiterung des Produktionsprogrammes um Teleskopstapler und Erntemaschinen. JOHN DEERE, BITELLI und SIMA werden zu neuen Kooperationspartnern. Im Ausland werden mehrere Tochtergesellschaften und auch ein Gemeinschaftsunternehmen in der Ukraine (PPS KRIVBASS) gegründet.

1997 – 2003 – Das staatliche Unternehmen PPS Detva wird in die PPS Detva AG umgewandelt und in die DMD Holding Inc. integriert. Diese Umwandlung erfolgte aufgrund der Unsicherheit der traditionellen Märkte und Umstellung der Rüstungsindustrie, was zu Zahlungsunfähigkeit führte, so dass die DMD Holding Inc die Produktion zusammen mit einem Teil der Schulden übernahm. Mangelnde Flexibilität und wiederholte Probleme mit der Abbezahlung von Schulden führten 2002 wiederum zur Konkurserklärung.

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Neue Ära

Das Jahr 2003 stellt eine deutliche qualitative Veränderung für das Unternehmen dar. Seit September 2003 arbeitet die Firma unter dem Namen PPS Group AG. Die Produktion ist vor allem auf die Herstellung komplexer Schweißkonstruktionen wie Rahmen, Arme, Ausleger, kinematische Komponenten und Stahlkonstruktionen ausgerichtet. Diese Komponenten werden für renommierte Hersteller von Bergbau-, Bau-, Forst-, Land- und Transportmaschinen produziert. Ergänzend dazu stellen wir entsprechende Vorrichtungen her.

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Meilensteine der modernen Geschichte
2003 – Atlas Copco wird Kunde der PPS Group AG<2004 – Produktion von Stielen und Auslegern für alle großen europäischen Hersteller von Baumaschinen.2004  Produktion von Armen und Auslegern aller großen europäischen Hersteller von Baumaschinen2007 – Der Detva Industriepark erfährt eine strategische Investition in die Schaffung und damit Erweiterung von Produktionskapazitäten auf dem eigenen Firmengelände. Produktionsbeginn des Radladers HON 200.

2010 – Erweiterung des Produktportfolios: Produktion von Eisenbahnwaggons für Siemens.

2012 – Investition in neue Technologien (Sandstrahlroboter, Lackierkammern, Bearbeitungszentrum WRD 150, Plasmabrenner). Produktionsende des Radladers HON 200 (es wurden 22 St. hergestellt).

2013 – Entwicklung strategischer Kooperationen mit neuen Kunden.

2014/2015 – Erweiterung des Produktportfolios: Produktion von Druckgussmaschinen, mobile und Spezialkräne.

Die Firma investierte kontinuierlich in neue und fortschrittliche Technologien, um ihre Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Es wurde ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und nach EN ISO 9001:2008 zertifiziert, ferner wurde das Umweltmanagementsystem nach EN ISO 14001:2005 übernommen, die Schweißzertifizierungen STN EN ISO 3834-2 und DIN 18800-7 sowie weitere etabliert. Außerdem erfüllt unser Kalibrierlabor alle Anforderungen zur Sicherstellung der höchsten Produktionsqualität.